Blanker Horror

Folklore, Mythen und Sagen – und wer sie erzählt

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Men in Black

Die Men in Black sind schwarz gekleidete Männer, die UFO-Zeugen besuchen und zum Schweigen bringen sollen. Das Motiv entstand in der amerikanischen UFO-Szene der 1950er Jahre.

Wer sind die Men in Black?

In vielen UFO-Berichten taucht nach der Sichtung Besuch auf: zwei oder drei Männer in schwarzen Anzügen, oft mit großem schwarzem Auto. Sie wissen mehr, als sie wissen dürften, stellen Fragen, nehmen Fotos mit und raten dringend, nicht über das Gesehene zu sprechen. Manche Zeugen beschrieben sie als steif, blass und seltsam fremd, als wären sie selbst keine Menschen.

Woher die Geschichte kommt

Eine frühe Spur führt zum Fall Maury Island von 1947, bei dem ein Zeuge von einem Besucher im dunklen Anzug berichtete. Bekannt wurde das Motiv 1953 durch Albert K. Bender, den Gründer eines UFO-Vereins in Connecticut. Er stellte seine Arbeit plötzlich ein und erklärte, drei Männer in Schwarz hätten ihn gewarnt. Gray Barker machte daraus 1956 das Buch They Knew Too Much About Flying Saucers. John Keel griff das Thema in den 1960er Jahren auf, unter anderem rund um die Mothman-Sichtungen. Die Filme ab 1997 machten aus dem Schrecken eine Komödie.

Was dahinterstecken könnte

Einige Besuche lassen sich auf echte Behördenvertreter oder Militärs zurückführen, die sich für Sichtungen interessierten. Andere entstanden wohl aus der Mischung von Angst, Geheimhaltung und der Erwartung, dass jemand die Wahrheit unterdrücken will.

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Literatur

  • Gray Barker: They Knew Too Much About Flying Saucers, 1956.
  • John A. Keel: The Mothman Prophecies, 1975.

Einordnung

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