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Halloween-Special | Dreifach verflucht: Der Delhi-Saphir und der Crying Boy, mit Wissensreisende

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Über diese Folge

Ein violetter Stein, verpackt in sieben Schachteln, der seinen Besitzern nur Unglück gebracht haben soll. Und ein billiger Kunstdruck, der 1985 halb Großbritannien in Angst versetzt hat, weil er jeden Hausbrand unversehrt überstand.

In meinem Halloween-Special erzähle ich zusammen mit Jan von den Wissensreisenden die Geschichten zweier verfluchter Gegenstände. Ich nehme mir den Delhi-Saphir vor, einen angeblich dreifach verfluchten Stein aus dem Natural History Museum in London. Jan erzählt vom Crying Boy, dem Bild eines weinenden Jungen, um das eine britische Boulevardzeitung eine wochenlange Panik entfacht hat. Und zum Schluss schaue ich mir an, nach welchen Mustern solche Fluchlegenden fast immer funktionieren.

Wie immer steht dabei die Frage im Mittelpunkt: Wer erzählt eine Geschichte, und warum?

Die ersten beiden Gegenstände unseres Crossovers, den Ring des Silvianus und den Busby-Stuhl, findet Ihr in der Folge bei den Wissensreisenden.

Schlaft gut… Euer Cris… und heute auch: Euer Jan!

Quellen

  • Natural History Museum London, Blogbeitrag zum verfluchten Amethyst. Vollständiger Text von Heron-Allens Brief von 1904 und die Einschätzung der Kuratoren, dass der Fluch vermutlich erfunden ist.
  • Christopher Blayre (Edward Heron-Allen): „The Purple Sapphire“ (1921). Die Erzählung, für die Heron-Allen die Legende wahrscheinlich inszeniert hat.
  • Erin Blakemore, National Geographic: Artikel über den verfluchten Amethyst. Zum falschen Datum im Brief und zur Verbindung zu Anthony Doerrs Roman.
  • West Sussex Record Office / Archives Hub: Edward Heron-Allen Collection. Hintergrund zu Heron-Allens Leben, seinen Pseudonymen und seiner Ägyptenreise 1903.
  • Massimo Polidoro: „Curse That Painting!“, Skeptical Inquirer 36 (6), 2012. Überblick über die Crying-Boy-Panik von 1985.
  • Punt PI, BBC Radio 4, Staffel 3, Folge 4 (2010). Steve Punts Brandtests mit originalen Crying-Boy-Drucken.
  • David Clarke: „The Crying Boy“, Fortean Times 234 (2008), und Squaring the Strange, Folge 141. Zur Entstehung der Legende und zur späten Erfindung der Don-Bonillo-Geschichte.
  • Mark R. Nelson: „The mummy’s curse: historical cohort study“, British Medical Journal 325 (2002), S. 1482–1484. Die statistische Prüfung des Tutanchamun-Fluchs.
  • Atlas Obscura: Bericht über Robert the Doll und die Entschuldigungsbriefe im Fort East Martello Museum, Key West.

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